Himmelfahrtskonzert 2019

Wir laden auch dieses Jahr wieder herzlich zu unserem Himmefahrtskonzert am Feuerwehrhaus zu Wesseln ein.

Ab 11.00 Uhr werden wir Sie wie gewohnt mit einem bunten Blumenstrauss unseres musikalischen Könnens unterhalten.

Gegen 13:30 Uhr dürfen wir wieder Brackes Bigband aus Braunschweig begrüßen.

Ab 14:00 Uhr werden wir Sie mit Kaffee und Kuchen verwöhnen.

Für das leibliche Wohl an deftigen Speisen sorgt auch dieses Jahr wieder
das Deutsche Rote Kreuz, OV Wesseln.

Und natürlich ist auch für die flüssige Nahrung gesorgt…

Wir freuen uns auf Sie.

Plakate und Flyer zum Ausdrucken:

Plakat DIN A4
Flyer DIN A5 (2x) auf DIN A4
Handzettel DIN A6 (4x) auf DIN A4
Streumaterial DIN A7 (8x) auf DIN A4

Aus der Chronik der Blaskapelle Egenstedt

Angefangen hat alles mit einer Idee

Fronleichnam: In Egenstedt ein großes Fest. Fahnen, Girlanden, Prozessionen und Lieder. Musik – aber keine Blaskapelle. Da fehlt doch was! Warum nicht selber Blasmusik machen? Natürlich gibt es auch noch viele andere Anlässe, wo im Dorfleben eigentlich eine Blaskapelle da sein müßte.

Die Anregung zur Gründung der Kapelle ging von Pastor Henze und dem Pfarrgemeinderat aus und am 16.03.1969 gründeten im Dorfkrug in Egenstedt 15 mutige Männer die Blaskapelle. Männer der ersten Stunde waren: Pastor Henze, Hubert Klaproth, Godehard Albrecht, Berthold Montag, Lothar Kammer, Werner Sauer, Karl Hampel, Heinz Röbbeln, Werner Lampe, Bernhard Dreyer, Karl-Heinz Röbbeln, Claus Albrecht, Aloys Nave, Friedel Klaproth und Günther Mende.

Keiner der Gründungsmitglieder hatte jemals zuvor ein Blechinstrument gespielt.
Es musste also ein geeigneter Übungsleiter gefunden werden. Gustav Engelmann aus Breinum, erfahrener Musikleiter mehrerer Kapellen, konnte für die Aufgabe gewonnen werden. Die ersten Anfänge waren nicht leicht, aber mit den angeschafften Instrumenten wurde fleißig geübt und bereits im Herbst 1969 gab es dann tatsächlich den ersten öffentlichen Auftritt beim Kinderfest des Fastnachtsclubs. Ein bisschen Mogelei war noch dabei, da Gustav Engelmann 12 Musiker zur Verstärkung aus seinen anderen Kapellen mitgebracht hatte. Bereits 1970 ging die Kapelle erstmalig mit ihrer Musik aus dem Dorf hinaus, um bei Umzügen und Festen mitzuwirken. 1971 wurde die inzwischen wohlbekannte Tracht mit weißem Hemd, roter Weste und schwarzer Hose angeschafft. Später folgte noch eine grüne Trachtenjacke. Das erste Konzert folgte am 06. Mai 1972 im Dorfkrug in Egenstedt.

Die Lebensader jedes Vereins:
Der Nachwuchs

Bereits 1971 wurden die ersten Nachwuchsbläser im Verein von Friedrich Klaproth ausgebildet. Diese Nachwuchsarbeit wurde bis heute kontinuierlich fortgesetzt. Nachdem in den Anfängen der Ausbildung nur Blechbläser ausgebildet wurden, stehen heutzutage Klarinette, Flöte, Saxophon und Schlagzeug in der Gunst der Nachwuchsbläser ganz vorne. Mehrere Ausbilder sind heute damit beschäftigt, den Jugendlichen das Erlernen eines Instrumentes beizubringen. Jugendliche sind für manche Zeitgenossen ein Problem, manchmal auch ein Grund zum Schimpfen und Resignieren. Die Blaskapelle fordert die Jugendlichen… und sie ziehen mit, wie die zahlreichen bestandenen Lehrgänge des Kreismusikverbandes in all den zurückliegenden Jahren zeigen. „Ohne Nachwuchs kein starker Verein“, das ist unser Motto.

Die Entwicklung zu dem, was wir heute sind!

Mitte der siebziger Jahre trat die Kapelle dem damaligen Niedersächsischen Volksmusikerverband bei. Auch die ersten Auftritte vor großem Publikum, zum Beispiel mehr als 1000 Zuhörern in der Hildesheimer Sporthalle, fielen in diese Jahre.
Das „Trompeten-Echo“ wurde zur Erkennungsmelodie erkoren und Gustav Engelmann übergab den Dirigentenstab an Friedrich Klaproth. 1. Vorsitzender wurde Aloys Nave, der dieses Amt über 22 Jahre innehatte. Ein Höhepunkt war das Zeltfest zum 10-jährigen Bestehen des Vereins 1979. Nicht weniger als 36 Vereine waren beim Festumzug dabei, davon allein 18 Musikformationen. In den 1980er Jahren fanden Fahrten nach Gößweinstein, Volkach/Main und Zeltingen/Rachtig an der Mosel statt. Bei diesen Fahrten stellten alle Bläser nicht nur ihr musikalisches Können unter Beweis, sondern nutzten diese Ausflüge auch um die Gemeinschaft zu festigten. Von 1983 bis 1986 war Bernhard Brosig als Dirigent für den Verein tätig, danach übernahm Friedel Klaproth erneut diese Aufgabe.

Die Übungsabende werden seit jeher im Pfarrheim in Egenstedt durchgeführt. Hier lagern auch einige Geräte und die Noten für die Kapelle.

Seit 1985 führt der Verein alle 2 Jahre sein Konzert, heute Scheunenfest, in der Festhalle Engelke durch. Diese Halle, in der wir auch dies Jubiläumsfest feiern, ist ein Glücksfall für die Kapelle und alle anderen Egenstedter Vereine und Verbände. Sowohl 1989 zum 20-jährigen als auch 1999 zum 30-jährigen Bestehen der Blaskapelle wurde hier gefeiert. Ein ganz großes Dankeschön an dieser Stelle an die Familie Engelke!

In den 1990er Jahren gab es große Auftritte in Hildesheim, z.B. Einweihung des historischen Marktplatzes , Schützenumzug 625 Jahre Hildesheimer Schützengesellschaft, 1000 Jahre Ortschaft Egenstedt, mit einem Auftritt im Radio NDR I, Niedersachsen. Nicht zuletzt Fahrten nach Prag, in den Schwarzwald nach Freudenstadt, zur „Deutschen Weinstraße“ nach Schweigen und mehrere Fahrten nach Hohegeiß ins „Haus Berlin“ wurden ermöglicht durch die guten musikalischen Leistungen und die Einsatzbereitschaft aller Aktiven. In dieser Zeit waren auch Klaus Böhler und ab 1997 Dietmar Lousée als Dirigenten für den musikalischen Teil im Verein verantwortlich. Dieser Verantwortung stellte sich auch Udo Rojahn ab 1997 als 1. Vorsitzender aktuell bis ins Jubiläumsjahr. Seit dem Jahr 2007 wird die Blaskapelle Egenstedt erstmals von einer Frau als musikalische Leiterin geführt. Frauke Eisner-Helms aus Breinum schwingt seit dieser Zeit den Taktstock.

Auftritte bei Schützen- und Volksfesten in Hildesheim und Sarstedt, Kurkonzerte in Bad Salzdetfurth und natürlich immer wieder Veranstaltungen in der Gemeinde Diekholzen gehören aktuell zum Jahreskalender der Blaskapelle.

Was bringt die Zukunft?

Im Jubiläumsjahr hat der Verein über 40 Aktive in seinen Reihen, davon 18 Nachwuchsmusiker unter 18 Jahren. Über 100 fördernde Mitglieder sorgen mit ihren Mitgliedsbeiträgen dafür, dass der Verein auch künftig die Mittel hat, um dem Nachwuchs eine gute Ausbildung geben zu können. Einnahmen aus Auftritten bei Umzügen, Platzkonzerten etc. sorgen dafür, dass der Verein auch in Neuanschaffungen investieren kann. Das Wichtigste ist aber das Engagement aller Mitglieder des Vereins im Bestreben die Blaskapelle Egenstedt auch künftig als wichtigen kulturellen Pfeiler in der Ortschaft Egenstedt und darüber hinaus in der Gemeinde Diekholzen zu verankern!

Allen Ausbildern, Musikern, Mitgliedern und Musikfreunden, die in den letzten 40 Jahren für die Blaskapelle tätig waren und den Verein unterstützt haben, sagen wir herzlichen Dank.

Die bisherigen Vorsitzenden der Blaskapelle:

1969 – 1974Friedrich Klaproth
1975 – 1996Aloys Nave †
1997 – 2010Udo Rojahn
2010 – heuteMichael Brosig

Die bisherigen Dirigenten der Blaskapelle:

1969 – 1976Gustav Engelmann sen †
1977 – 1982Friedrich Klaproth
1983 – 1986Bernhard Brosig
1987 – 1993Friedrich Klaproth
1993 – 1997Klaus Böhler
1997 – 2006Dietmar Lousée
2007 – heuteFrauke Eisner-Helms

Adventskonzert 2018

Am dritten Advent hat die BkSpG Egenstedt-Wesseln gemeinsam mit der Chorgruppe Groß Düngen und dem Männergesangsverein Hackenstedt in der St.-Gallus-Kirche zu Detfurth unter Leitung von Frauke Eisner-Helms, Stefan Mende und Andreas Friebe ihr Adventskonzert vor ca. 300 begeisterten Gästen durchgeführt. Sarah Haase ergänzte das Programm mit Soloeinlagen, welches durch Stefan Köhler moderiert wurde. Wolfang Bormann begleitete auf dem Dudelsack. Nach dem Konzert wurde zu heißen Getränken ins Pfarrheim geladen.
Die BkSpG bedankt sich an dieser Stelle bei allen Helfern und Mitwirkenden.

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 13.1.2019

Blaskapelle Wesseln besteht seit 40 Jahren

In der Jahreshauptversammlung blickte der 1. Vorsitzende Stefan Köhler zurück auf 40 Jahre Vereinsleben. Als vor zehn Jahren mit einer starken Nachwuchsförderung begonnen wurde, konnte der Verein kurz vor der Auflösung gerettet werden. Mit 39 Aktiven geht die Blaskapelle in das kleine Jubiläumsjahr. Auch wenn die Gesamtzahl auf den ersten Blick zufriedenstellend erscheint, so wies Köhler darauf hin, dass in den vergangenen Jahren ein leichter Rückgang zu verzeichnen war und dass die Besetzung in den Registern nicht ideal ist. Auch hat sich auch gezeigt, dass die Nachwuchsarbeit einen langen Atem benötigt. Nachdem in den vergangenen drei Jahren viele Kinder und Jugendliche den Sprung in das Orchester nicht geschafft haben, können in diesem Jahr erfreulicherweise voraussichtlich vier Nachwuchsmusiker aufgenommen werden. Mit einem Tag der offenen Tür wird der Verein im Frühjahr die Nachwuchswerbung weiter intensivieren. Die Konzerte zu Himmelfahrt und im Kurpark, das Oktoberfest und Weihnachtskonzert in der Detfurther Kirche waren auch im vergangenen Jahr ein Erfolg. Kassenwartin Simone Bosum zeigte sich erfreut, dass die Bilanz eine gute Entwicklung aufweist und weiter insbesondere für die Nachwuchsarbeit eingesetzt werden kann. In seinem Bericht blickte Schriftführer Jörg Wüstemann auf 27 Auftritte, 46 Übungsabende und weitere Beteiligungen am Wesselner Vereinsleben zurück. Dirigent Benjamin Selle führte zur musikalischen Entwicklung aus, dass in der Breite ein gutes Niveau erreicht werden konnte, für eine musikalische Weiterentwicklung weiterhin Übefleiß eingefordert wird. An einem modernen, aber auch vielseitigem Programm wird weiterhin festgehalten. Für ihre hohe Proben- und Auftrittsbeteiligung wurden Lennart Köhler, Reinhold Brandin und Uwe Sandvoss ein kleines Präsent überreicht. Ein besonderer Dank ging auch an den 2. Vorsitzenden Axel Eichhoff, der zum Jahreswechsel einen neuen Internetauftritt präsentieren konnte. Am 09. und 10. Oktober wird die Blaskapelle Wesseln mit einem Oktoberfestwochenende ihr kleines Jubiläumsjahr feiern. Über eine hohe Beteiligung und große Unterstützung wurde seitens des Vorstandes geworben.

Geschichte Blaskapelle Wesseln

Am 12.03.1976 folgte die erste Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus, in dem auch die Proben stattfanden. Die Satzung der Blaskapelle Wesseln wurde einstimmig angenommen.

Am 10.04.1976 bekam das Jubelpaar Wachholz zur goldenen Hochzeit ein Ständchen. Dies war der erste öffentliche Auftritt.

Mit Georg Kern fand man einen Dirigenten und Ausbilder, der großen Anteil am weiteren musikalischen Erfolg der Kapelle hatte.

Im gleichen Jahr folgten Auftritte im Bünter Jägerheim, Himmelfahrtsmusik sowie das Einholen der Schützenkönige. Auch das heute noch stattfindende Weihnachtsblasen am Heiligen Abend wurde zum ersten Mal ausgeführt.

1978 gab die Blaskapelle auf dem Hof der Familie Just ihr erstes Konzert.

Als besonderer Höhepunkt im Vereinsleben ist sicherlich die Partnerschaft mit der Musikkapelle Hopfgarten in Osttirol zu verzeichnen, die 1979 gegründet wurde.

Ebenfalls 1979 fand das 2. Konzert statt, das alle Erwartungen der Musiker übertraf. Auf dem Hof der Familie Just fanden sich über 500 Zuhörer ein. Da wundert es auch nicht, daß die Halle kurzerhand in Just-Konzert-Halle (Ju-Ko-Ha) umbenannt wurde.

Das 5-jährige Bestehen wurde im Landgasthaus Lammetal gefeiert. Richard Oppermann (sen.) wurde als Ehrenmitglied mit der goldenen Verbandsnadel ausgezeichnet.

1982 – Die Tiroler kommen! Die Partnerschaftskapelle Hopfgarten in Osttirol kam zum ersten Besuch nach Wesseln und gab ein vielumjubeltes Konzert. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen.

1984 fand die Einweihungsfeier des neuen Übungsraumes statt. Nach 1-jähriger Umbauzeit war es endlich vollbracht. Die alte Dorfschule ist das neue Probelokal der Blaskapelle Wesseln.

1985 wurde das 10-jährige Jubiläum ganz groß gefeiert. Die Ju-Ko-Ha wird zum Konzerterlebnis der Extraklasse. Auch die Tiroler Musikfreunde waren angereist und gaben Konzerte. Vielen Gästen ist die „Rübli-Show“ noch in bester Erinnerung.

Die Feierlichkeiten anlässlich des 15- jährigen Vereinsjubiläums fanden in der Ju-Ko-Ha statt.

1995 begleitete die Kapelle den Festumzug anlässlich der 850-Jahrfeier der Gemeinde Wesseln.

Das 20-jährige Jubiläum wurde mit  einem Konzert in der Reithalle Just gefeiert.

Die Feierstunde zum 30- jährigen Bestandsjubiläum fand am 27.12.2005 in der Gaststätte Algermissen statt.

Am 12. & 13. Juni 2010 wurde nach vielen Jahren wieder ein großes Festwochenende in der Ju-Ko-Ha veranstaltet. Die Blaskapelle Wesseln wurde 35 Jahre jung und begeisterte in einer ausverkauften Konzerthalle ausnahmslos alle Gäste von nah und fern.

In den vergangenen Jahren konnte die Blaskapelle dank einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit viele gute Veranstaltungen durchführen. Diese Entwicklung wurde durch die sehr gute Zusammenarbeit mit Benjamin Selle als Dirigenten zudem bereichert. Seit 2011 finden nunmehr neue Veranstaltungen der Blaskapelle Wesseln wie das Oktoberfest oder das Weihnachtskonzert statt, die aus dem örtlichen Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken sind.

Dirigenten der Blaskapelle Wesseln

1975-1985  Georg „Schorse“ Kern
1985-1989  Reinhold Brandin
1989-1996  Dietmar Lousée
1996-2001  Georg „Schorse“ Kern
2001-2003  Reinhold Brandin
2003-2007  Andreas Kößler
2007-2010  Maik Oppermann
2010-2015 Benjamin Selle